S3 L-1200 Textile
Diese Seite teilen:
26.10.2015

Die Zukunft der Textilindustrie ist digital und integriert

Digitale Technologien erobern die Textilbranche und eröffnen neue Möglichkeiten, von der virtuellen Produktentwicklung in 3D bis hin zum digitalen und vollautomatischen Druck und Zuschnitt mit hochmodernen digitalen Schneidsystemen. Gemeinsam mit seinen Partnern zeigt Zünd auf der ITMA 2015 in Mailand, wie Textilverarbeiter mit „Simulate, Print & Cut“ ihren Fertigungsprozess effizienter, rentabler und transparenter gestalten können.

Möglich macht dies das durchgängige und flexible Workflowkonzept „Simulate, Print & Cut“, das Zünd gemeinsam mit dem deutschen Institut für Textil- und Faserforschung Denkendorf DITF, Assyst, ErgoSoft und Kornit vorstellen wird. „Simulate, Print & Cut“ integriert die traditionell getrennten Bereiche Design, Datenaufbereitung, Druck und Cutting, automatisiert den gesamten Fertigungsprozess und steigert die Rentabilität. Die Integration aller Prozesse führt zu einer höheren Effizienz der Produktionsabläufe, zu mehr Transparenz und einem beschleunigten Auftragsfluss. „Simulate, Print & Cut“ leistet somit einen wertvollen Beitrag, wenn es darum geht, die Rationalisierungs- und Optimierungspotenziale einer modernen Textilfertigung voll auszuschöpfen. Von der digitalen Design- und Schnittentwicklung über die Platzierung der Designs im virtuellen 3D-Raum und die Datenaufbereitung für den textilen Digitaldruck bis zum exakten Zuschnitt auf einem digitalen Schneidsystem von Zünd sind alle Prozessschritte nahtlos miteinander verknüpft. Damit ergeben sich völlig neue Möglichkeiten in Kreation und Fertigung. Der effektive Einsatz neuer Technologien führt zu deutlich kürzeren Durchlaufzeiten und flexibilisiert die Auftragsplanung nachhaltig. Die Textilbranche, getrieben von der jeweils nächsten Kollektion, muss so effizient und wirtschaftlich wie möglich produzieren. Mit „Simulate, Print & Cut“ verfügt sie über die ideale Lösung zur Verkürzung der Time-to-Market.

Zur Mustererstellung kommt die marktführende 3D-Simulationssoftware Vidya des Technologieführers und innovativen Pioniers Assyst zum Einsatz. Dies ermöglicht eine realitätsgetreue Simulation von Mensch und Bekleidung und eine virtuelle Musterung. Für das materialoptimierte Legen der Schnittbilder wird automarker.com eingesetzt, ein webbasierter Dienst von Assyst. Die Aufbereitung der Druckdaten erfolgt in der RIP-Software TexPrint der Firma ErgoSoft. Als Anbieter von High-End RIP-Software sind die Lösungen der Firma ErgoSoft dezidiert auf die Bedürfnisse des digitalen Textildrucks von Colormanagement bis Automatisierungslösungen abgestimmt. Gedruckt werden die Designs danach auf dem neuen Textilpigmentdrucker Allegro von Kornit.

Die fertig bedruckten und aufgerollten Stoffbahnen werden am Ende auf einen Zünd Cutter S3 aufgezogen. Mit seinen offenen Schnittstellen lässt sich der hochmoderne Zünd Cutter S3 nahtlos in den Workflow integrieren. Der Zünd Cutter ist mit modular einsetzbaren Werkzeugen ausgestattet, die ein sehr breites Spektrum an textilen und flexiblen Materialien präzise und wirtschaftlich zuschneiden.

Zitat:
Christian Kaiser, DITF: „Simulate, Print & Cut“ ermöglicht durch seine digitale Durchgängigkeit über alle Stufen hinweg effizientere, flexiblere und robustere Prozesse und ist für die Bekleidungsindustrie ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu Industrie 4.0. Dies führt zu Zeit- und Materialeinsparungen und ermöglicht die Realisierung komplexer Designs.