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Drei Schneidmaschinen und 650 Bediener

An der Schule für Architektur im dänischen Aarhus sind rund um die Uhr drei Zünd Cutter im Einsatz. Bedient werden die Schneidsysteme von rund 650 Studentinnen und Studenten, die sie für ihre Projekte und Präsentationen einsetzen.

Sobald man die Werkstatt der Hochschule betritt, ist man von einem kreativen Gewusel umgeben. Gruppen von Studenten sind in ihre Projekte vertieft, die sich um die Bearbeitung von Karton, Holz, MDF, Kunststoff, Keramik oder Metall drehen. Unterschiedlichste Materialien kommen zum Einsatz, wenn die nächste Generation von Architekten ihre Ideen visualisiert und ihre Projekte und Präsentationen erstellt.  
Für die Studenten sind die Zünd Cutter unentbehrlich geworden. Die Hochschule verfügt über drei Cutter, die rund um die Uhr im Einsatz sind. Für den Zugriff auf die Cutter loggen sich die Studenten in ein Online-Buchungssystem ein und reservieren ein Zeitfenster. 

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Benutzerfreundlichkeit geht vor!

"Kein anderer Cutter ist so benutzerfreundlich und einfach zu bedienen wie die von Zünd", erklärt Kasper Riis, der Leiter der Werkstatt: "Das ist das Beste, was es gibt!  Die Studentinnen und Studenten können die Maschinen rund um die Uhr und vor allem unbeaufsichtigt nutzen. Und die Maschinen sind in einem sehr guten Zustand – trotz der vielen Bediener. Die Zünd Cutter sind bei wegen ihrer Benutzerfreundlichkeit sehr beliebt.  Wir verfügen über andere und grössere Maschinen und Roboter, die in 3D arbeiten und schwerere Materialien bearbeiten können.  Diese sind jedoch betreuungsbedürftig und nicht so einfach zu bedienen wie die Zünd-Cutter". 

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Im Dienste der Kreativität

Während unseres Besuchs ist eine Gruppe von Erstsemestern in der Werkstatt und lernt, wie man für den anschliessenden Zuschnitt richtig konstruieren muss. Die Aufgabenstellung lautet, abstrakte Formen und Kompositionen zu erforschen, die digital erstellt und anschliessend an einen Cutter geschickt werden.  

Kein Zweck, keine Regeln oder Einschränkungen!  Es geht lediglich darum, die Möglichkeiten der Materialien und ihre Eigenschaften zu erforschen.  Nicht nur beim Schneiden - sondern auch beim Falten und Rillen.  

"Wir setzen unsere Cutter ein, um den Studenten während des gesamten Prozesses zu helfen.  Natürlich werden die Cutter für die Erstellung von Modellen und Präsentationen eingesetzt - aber genauso wichtig ist es, mit den Maschinen die Grenzen der Möglichkeiten auszuloten und neue Wege der Formgestaltung zu finden.  Ein Material kann anfänglich starr und hart sein, wird aber weich und flexibel, wenn es geschnitten, gerillt und gefräst wird, wird es weich und flexibel.  Umgekehrt können zerbrechliche und weiche Materialien so rekonstruiert werden, dass sie stark und beständig sind."

aarch.dk