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"Läuft wie ein Schweizer Uhrwerk"

Die 3C-Gruppe aus Rheda-Wiedenbrück – dem Herzen der deutschen Polstermöbelindustrie – zählt zu den grössten Polstermöbellieferanten für den deutschen und europäischen Möbelhandel. In ihrem Produktionswerk im slowakischen Krupina ist unlängst ein Zünd Cutter G3 L-2500 in Betrieb genommen worden.

Hinter den drei C stecken ihre zwei grossen Vertriebslinien Candy und Carina sowie der Bereich Contract. Ihre Kollektionen fertigt 3C heute in vier eigenen Produktionsstätten in Polen und der Slowakei. Produziert wird für den deutschen und den internationalen Markt. Dabei bleibt von der ersten Skizze über die Musterfertigung und die Produktion bis hin zur Logistik alles in einer Hand.

Und das Geschäft läuft. Die 1991 gegründete Gruppe wächst seit Jahren kontinuierlich und hat sich mit gezielten Investitionen in modernste Produktionstechnologien für die Zukunft aufgestellt. Heute beschäftigt die 3C-Gruppe rund 200 Angestellte in der Firmenzentrale sowie 1800 in Polen und der Slowakei. Digitale Technologien und ein hoher Grad an Automation, etwa beim Stoff- und Lederzuschnitt, sind selbstverständlich. Die hohe digitale Kompetenz in Kombination mit hochwertigstem Polstererhandwerk ist dann auch einer der Gründe für den anhaltenden Erfolg des Unternehmens. Bereits 2012 baute man erste voll integrierte Zuschnittlinien auf.

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Einfach in bestehende Workflows integrieren

Die Bezüge aus Textil oder Leder werden auf hochmodernen Schneideanlagen zugeschnitten. Dazu zählt auch neuste digitale Schneidtechnologie von Zünd, für maximale Produktionsflexibilität und Verschnitteffizienz. Im 3C-Werk Lind im slowakischen Krupina ist unlängst ein Zünd Cutter G3 L-2500 in Betrieb genommen worden. Eines der Ziele war die nachhaltige Erhöhung der Kapazitäten im Zuschnitt, erklärt Franz-Wilhelm Walter im Gespräch. Walter ist Mitglied der Unternehmensleitung und zuständig für die Bereiche Produktion und IT: "Die Erhöhung der Kapazitäten war eines der Ziele dieser Investition, das im Übrigen erreicht wurde. Wichtiger war und ist die Tatsache, dass Zünd Cutter sehr einfach in bestehende Workflows implementiert werden können. Das ist in unseren hochgradig vernetzten und integrierten Produktionszellen ein wichtiger Faktor. Kommt hinzu, dass wir unsere Planungsstruktur nicht im Geringsten anpassen mussten."  

Die Initialzündung für die Investition gab allerdings ein weiterer Punkt, nämlich der Umgang mit sensiblen Daten. Im Zuge der Digitalisierung sind auch sämtliche Schablonen digitalisiert worden und werden digital auf lokalen Servern (erprobte Technologie) gespeichert. Das hat den grossen Vorteil, dass keine analogen Schablonen mehr gelagert werden müssen. Dafür stellt sich nun die Frage nach der richtigen, sprich sicheren Zwischenlagerung dieser Daten. Dazu Walter: "Wir haben mit den Verantwortlichen bei Zünd intensive Gespräche über den richtigen Umgang mit sensiblen Daten geführt. Ihre Zuschnittlösungen verfügen über eine offene Systemarchitektur. Das hat zum einen den bereits erwähnten Vorteil ihrer einfachen Integration in bestehende Workflows. Das bedeutet aber auch, dass uns Zünd beim Datenhandling keine Vorgaben macht. Ein enorm wichtiger Punkt für uns. Kurzum, wir haben einen Partner gesucht, der ähnlich tickt wie wir selbst. Und wir wollten eine Partnerschaft, die auf Stabilität beruht. Beides haben wir bei Zünd gefunden." 

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Dass sich die Verantwortlichen für Schneidtechnologie für Zünd entschieden, lag aber auch an den Schneidsystemen selbst sowie an der Produktionssicherheit und -verfügbarkeit. Dazu Walter: "Der Zünd G3 Cutter überzeugt auch im Bereich der Maschinenzuverlässigkeit auf der ganzen Linie. Dasselbe gilt für die Qualität im Zuschnitt und seine Gesamtproduktivität – verbunden mit geringem Bedarf bei Verbrauchs- und Verschleissmaterialien. Und nicht zuletzt haben wir eine sehr professionelle Projektbetreuung seitens Zünd erfahren und setzen höchstes Vertrauen in ihre Kompetenzen."