
Vorreiter im automatisierten Zuschnitt von Composites – Zünd auf der JEC World 2026
Zünd präsentiert auf der JEC World 2026 ein durchgängig integriertes Technologiepaket für den automatisierten Zuschnitt von Faserverbundwerkstoffen. Als unabhängiges, inhabergeführtes Schweizer Familienunternehmen steht Zünd für Premium-Schneidlösungen, die Hardware, Software und Services zu einer Gesamtlösung verbinden – von der Datenaufbereitung über den digitalen Zuschnitt bis zur Teilelogistik.
Die JEC World findet vom 10. bis 12. März 2026 in Paris statt. Zünd zeigt am Stand S57 in Halle 5, wie sich Daten- und Materialflüsse im Zuschnitt von Composites nahtlos vernetzen lassen: softwaregestütztes Datenhandling und digitaler Zuschnitt greifen ineinander und schaffen die Grundlage für reproduzierbare Qualität, hohe Prozesssicherheit und kurze Durchlaufzeiten.
Vom Datenpaket zum Kit: digitale Produktionszelle live am Stand
Im Zentrum des Messeauftritts steht eine voll vernetzte Produktionszelle, die exemplarisch zeigt, wie sich die Fertigung von Composite-Teilen digitalisieren, automatisieren und industrialisieren lässt. Die Demonstration fokussiert auf messbare Effekte entlang der gesamten Wertschöpfung: optimierter Materialeinsatz, reduzierter Ausschuss und tiefere Qualitätskosten, weniger manuelle Übergaben und ein strukturiertes Teilehandling – bei gleichzeitig hoher Bedienerfreundlichkeit.
Die Produktionszelle besteht im Wesentlichen aus einem Zünd G3 Cutter, dem ProWinder Vision des Materialhandlingpartners CNM sowie Softwarelösungen von Zünd und dem Softwarepartner Jetcam. Sie verdeutlicht, wie ein durchgängig digitaler Workflow den Zuschnitt von Prepregs und Faserverbundwerkstoffen effizienter macht.
Eine Messeneuheit von Zünd ist die optionale Bandreinigung, die für Sauberkeit auf dem Conveyorband sorgt und auf dem Band haftende Materialreste, Fasern und Flusen zuverlässig eliminiert. Zusätzlich wird ein neues Etikettiermodul zur Kennzeichnung der Schnittteile eingesetzt. Es erlaubt das Track&Trace der fertigen Teile sowie ihre eindeutige Identifikation in der Logistik und unterstützt den Kitting-Prozess (Sortieren, Gruppieren, Sequenzieren).
Eine Schlüsselrolle übernimmt das Zünd PreCut Center ZPC: Neben der automatischen Verschachtelung der Konturen – inklusive Berücksichtigung unregelmässiger Materialformen und Defekten – ermöglicht die Software die Einbindung von Auftragsdaten in die Ausgabedatei. Über einen Inkjet- oder Etikettendrucker werden diese direkt auf die fertigen Schnittteile aufgebracht. Die Metadaten bilden die Grundlage für die Teilekonfektionierung, gewährleisten die lückenlose Rückverfolgbarkeit und sorgen für eine effiziente und fehlerarme Weiterverarbeitung.
Für die Entnahme nutzt das System ein intuitives Etikettier- und Projektionskonzept, das Bediener visuell durch Markierung, Zuordnung und Sequenzierung der Schnittteile führt. So werden Prozesse standardisiert und Einarbeitungszeiten reduziert – ein wesentlicher Hebel für stabile Qualität in einem anspruchsvollen Produktionsumfeld.
Zünd präsentiert zudem seine Bediensoftware ZCC Zünd Cut Center: Touch-optimiert, modular erweiterbar und mit flexiblen Automatisierungsoptionen ausgestattet, unterstützt ZCC die Auftragsvorbereitung und den Zuschnitt gemäss den spezifischen Anforderungen der Composite-Branche.
Premium-Performance mit planbarer Wirtschaftlichkeit
Composite-Anwendungen verlangen Präzision, Wiederholgenauigkeit und Prozesssicherheit – gleichzeitig zählen Produktivität und Anlagenverfügbarkeit. Zünd adressiert diese Anforderungen mit modularen Schneidsystemen, intuitiver Bedienung und einem konsequent integrierten Software-Ökosystem. Die Kombination aus hoher Performance, geringen Stillstandszeiten und effizientem Materialeinsatz sorgt dafür, dass sich Investitionen in der Praxis über den gesamten Lebenszyklus wirtschaftlich auszahlen – ohne Kompromisse bei Qualität und Bedienbarkeit.
Ein zentraler Mehrwert liegt in den Services: Von Applikationsberatung und Prozessanalyse über Training bis zu globaler Serviceorganisation und sofortiger Ersatzteilverfügbarkeit unterstützt Zünd seine Kunden dabei, automatisierte Produktionsworkflows schnell produktiv zu setzen und langfristig stabil zu betreiben. Das Ergebnis ist eine verlässliche, skalierbare Produktion – mit planbaren Betriebskosten und hoher Investitionssicherheit.
Starke Industriepartnerschaften
Zünd arbeitet in der Composite-Fertigung eng mit spezialisierten und erfahrenen Integratoren zusammen, um durchgängige Lösungen vom Zuschnitt bis zur hochautomatisierten Konfektionierung und Teilelogistik bereitzustellen. Diese Partnerschaften basieren auf nachgewiesener Prozesskompetenz sowie auf tief integrierten Schnittstellen zwischen Maschinen, Materialhandling und Software.
Ein Highlight ist die Kooperation mit Loop Technology (Halle 5, Stand Q112). Loop Technology präsentiert das Hochgeschwindigkeits-Preformsystem FibreLINE, das das automatisierte Schneiden, Sequenzieren und Ablegen grosser Faserlagen für Anwendungen in der Luftfahrt, im Windenergiesektor und in weiteren Industrien unterstützt. Schneidtechnologie von Zünd übernimmt mit der Q-Line und eigener Machine-to-Machine-Schnittstelle eine zentrale Rolle innerhalb der automatisierten Fertigungszelle für den Zuschnitt grosser Strukturteile mit einer Länge von bis zu 21,4 m. Verschiedene bereits umgesetzte Projekte in der Luftfahrt unterstreichen die Relevanz eines hochpräzisen, verlässlichen und leistungsfähigen automatisierten Zuschnitts für die Zukunft in diesem Industriesektor.
Mit Airborne Composites Automation (Halle 5, Stand M71) verbindet Zünd ebenfalls eine langjährige Vertriebspartnerschaft: Gemeinsam adressieren die Unternehmen Automatisierungslösungen für die Verarbeitung von Faserverbundwerkstoffen – mit Fokus auf automatisiertem Cutting, Kitting und Preforming. Weitere Partner wie CNM oder Jetcam ergänzen das Portfolio um leistungsfähiges Materialhandling und softwaregestützte Datenprozesse, damit Composite-Fertigungen ihre Abläufe Ende-zu-Ende automatisieren können. CNM präsentiert am Stand von Zünd seine Abrolllösung für Prepreg und Trockengewebe. Darüber hinaus demonstriert CNM eine Inspektionslösung, um Materialfehlstellen in Prepreg-Materialien mittels Kamerasystem zu detektieren und in einer digitalen Fehlerlandkarte zu dokumentieren.