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Olympia-Gold für von Allmen – und was Schneidtechnologie von Zünd damit zu tun hat

Die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 sind Geschichte. Was bleibt, sind die starken Leistungen des Schweizer Teams, das mit unglaublichen 23 Medaillen im Gepäck heimgereist ist.  An den Erfolgsgeschichten hinter den sechs Gold-, neun Silber- und acht Bronzemedaillen haben auch innovative Schweizer Unternehmen mitgeschrieben. So etwa die WAMS AG im sanktgallischen Buchs, die sämtliche Renndresses für die Speeddisziplinen Ski Alpin, Bob, Skeleton, Rennrodel, Skicross, Snowboard Alpin und Snowboard Cross produziert hat. In diesen Disziplinen sind Aerodynamik und Anzugsdesign erfolgsentscheidend und können das eine Hundertstel Unterschied machen, das über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Für den Zuschnitt der Teile für insgesamt rund 2'000 Rennanzüge, die WAMS diesen Winter für Winterspiele und Weltcup produziert, vertraut das Unternehmen seit mehreren Jahren auf digitale Schneidtechnologie der Firma Zünd Systemtechnik.

Die Rennanzüge für Odermatt, von Allmen, Meillard oder Vogt wurden in Buchs als individuelle Einzelstücke massgeschneidert. Jedes Dress wird vollständig in Buchs gefertigt – vom Zuschnitt auf einem Zünd G3 Cutter über das Bedrucken bis zur finalen Naht und Qualitätsprüfung. Allein für die diesjährige Winterolympiade produzierte das 18-köpfige Team rund 370 Anzüge, oft unter maximalem Zeitdruck und mit täglich neuen Anforderungen aus den frisch bestätigten Startlisten.

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«Früher arbeiteten wir mit Kartonschablonen und Standardgrösse. Heute ist jedes Detail individualisiert. Ohne den digitalen Zuschnitt wären diese Mengen und diese Präzision in so engen Produktionszeitfenstern nicht mehr zu stemmen.»
Walter Graf
WAMS AG

Den entscheidenden Effizienz- und Qualitätsvorsprung schafft die digitalisierte Fertigungskette. Ein hochmoderner 3D-Bodyscanner im Swiss-Ski Technologiecenter in Altstätten liefert die präzisen Körperdaten der Athletinnen und Athleten. Diese bilden die Basis für individuelle Schnittmuster, die bei WAMS auf dem Zünd G3 Cutter mit Materialhandlinglösung millimetergenau umgesetzt werden.

Dieser digitale Prozess ermöglicht es, innerhalb weniger Stunden fertige, FIS-konforme Rennanzüge zu produzieren – inklusive der strengen Vorgaben an die Luftdurchlässigkeit. Jedes der gerade mal fünf Dress-Teile wird nach dem Druck einzeln vermessen und geprüft, damit es den hohen Belastungen im Wettkampf standhält.

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Und wenn es bei Speeddisziplinen um Hundertstel geht – weniger als ein Wimpernschlag – zählt absolute Perfektion. Genau hier entfaltet die digitale Schneidtechnologie von Zünd ihren Wert: Präzision, Wiederholgenauigkeit, Zuverlässigkeit.

Wenn die Schweizer Ski-Cracks Erfolge feiern, ist man auch bei WAMS und Zünd ein bisschen stolz. Der Rennanzug ist nur ein Teil eines Gesamtpakets – aber ein entscheidender Mosaikstein auf dem Weg zu olympischen Spitzenleistungen.

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