CCL-Hamburg
Diese Seite teilen:
13.06.2018

Mit Qualitätsarbeit neue Geschäftsfelder erschliessen

Qualität und perfekte Umsetzung stehen für Frederik Möller vom Hamburger Grossformat-Druckdienstleister CCL im Vordergrund. Kein Wunder also, dass er ein digitales Schneidesystem des Schweizer Herstellers Zünd wählte, um seine Produktivität zu steigern und sein Angebot zu erweitern.

Die enorm umfangreiche Produktpalette sticht bei CCL Hamburg als Erstes ins Auge. Es gibt fast nichts im Bereich des digitalen Grossformatdrucks, was das Unternehmen nicht offeriert. Das Angebot umfasst den Druck auf Textilien, verschiedenste Folien, Tapeten, Leinwand und Leder, Hartschaum und Aluminium sowie Glas, Plexiglas und Holz. Darüber hinaus kann CCL für seine Geschäfts- und Privatkunden Produkte in Form schneiden, konfektionieren und bei Bedarf auch montieren.

Vor 30 Jahren gründete Inhaber und Geschäftsführer Frederik Möller den Betrieb als Fotofachlabor. Damals sei der digitale Grossformatdruck noch eine ziemlich exotische Angelegenheit gewesen, der Unternehmensschwerpunkt lag vielmehr auf der Entwicklung und Bearbeitung von Fotos. Als einige Jahre später vermehrt die digitale Fototechnik Einzug hielt und die ersten Laserbelichter auf den Markt kamen, produzierte CCL grossformatige Dias und Fotoprints mit einem solchen System. Auch später ging der Unternehmer immer mit der Zeit, modernisierte seine technische Ausstattung ständig und zog, als der Platz in den alten Räumen knapp wurde, 2008 in die neuen, grösseren Räumlichkeiten in den Hamburger Stadtteil Borgfelde um. In den Folgejahren wurde aus dem Grossformatdruck ein etabliertes Druckverfahren, es gab immer mehr Mitbewerber auf dem Markt und die Kunden forderten immer schnellere Lieferungen. So investierte CCL in neue UV-, Latex- und Grossformatdrucker, die mit wasserbasierten Dye-Tinten arbeiten, um alle im Großformatbereich üblichen flexiblen und starren Materialien bedrucken zu können.

Schnellere Produktion im Fokus
Als die Anzahl der Jobs und die Anforderungen auch an die Weiterverarbeitung der Drucke stiegen, war sich Frederik Möller rasch darüber im Klaren, dass seine bisherige Ausstattung im Bereich der Weiterverarbeitung an Grenzen stiess. „Zwar habe ich ständig in neue Grossformatdrucksysteme investiert – der neueste und mein bislang grösster Plattendrucker steht hier gerade mal seit einem halben Jahr – aber Anfang 2016 war mir klar, dass ich auch angesichts des steigenden Preisdrucks weiter automatisieren musste, um Weiterverarbeitungsschritte wie das Schneiden, Fräsen, Rillen und Bohren deutlich schneller erledigen zu können als zuvor, als diese Arbeiten noch weitgehend manuell ausgeführt wurden.“ Um den Durchsatz effektiv zu steigern, bot sich die Anschaffung eines digitalen Schneidesystems an. Hier kam der Zünd G3 ins Spiel. Auf die Frage, warum er sich für einen Zünd Cutter entschieden hat, führt Frederik Möller aus: „Zugegebenermassen beeindruckt mich Schweizer Wertarbeit mit ihrer Qualität und der hochwertigen Verarbeitung. Bei meiner Entscheidung spielte auch eine Rolle, dass ich vor vielen Jahren, als Zünd noch digitale Grossformatdrucker herstellte, lange ein solches Drucksystem in Betrieb hatte, das mich nie im Stich gelassen hat.“

So entschloss er sich 2016, in einen Zünd Cutter G3 L-2500 zu investieren. Eine Entscheidung, die er nach einem Werksbesuch bei Zünd in Altstätten traf und bis heute keinesfalls bereut hat. Im Vergleich zu den meisten Konkurrenzsystemen sei die Investition zwar recht hoch gewesen – aber die Qualität des Cutters hat ihn überzeugt. Der G3 wurde im September 2016 bei CCL installiert und liess sich problemlos in den hauseigenen Workflow einbinden. Daraufhin folgte die Schulung der Mitarbeiter. Beim Thema Service hebt Frederik Möller insbesondere die schnelle Reaktion des Zünd-Services in der Schweiz heraus – das sei gerade in der Einarbeitungsphase sehr hilfreich gewesen.

Neue Produkte, neue Kunden
Mittlerweile bearbeitet CCL fast alle Materialien mit dem Zünd-Cutter. Gleichgültig, ob das Material geschnitten, geritzt, gerillt, gebohrt oder gefräst werden soll. Dabei seien die Flexibilität des digitalen Schneidesystems und dessen modularer Aufbau ein grosser Vorteil, betont Möller. Die vormals so aufwändigen Arbeitsschritte laufen jetzt automatisiert ab und Werkzeugwechsel sind in kürzester Zeit möglich. Mit dem neuen Zünd Cutter eröffnen sich auch neue Anwendungsfelder. So hat die Möglichkeit, Konturen automatisch und exakt auszufräsen, die Produktpalette nochmals erweitert und dem Unternehmen neue Aufträge und Kunden beschert. „Inzwischen gehören Wanddekore, Designobjekte, Aufsteller und Figuren sowie Duschtrennwände und Küchenrückwände aus Acryl zu den Produkten, die für viele Kunden sehr attraktiv sind,“ führt Frederik Möller aus. „So konnte ich meine Produktpalette deutlich erweitern und eine ganze Reihe neuer Kunden gewinnen“.

Qualität ohne Kompromisse
Auf die Frage, was die Kunden an seiner Arbeit schätzen, führt der Geschäftsführer vor allem Qualität, Verlässlichkeit, Just-in-Time-Lieferung, persönlicher Kontakt und Beratung sowie perfekte Farbabstimmung an. Der Full-Service-Dienstleister hat es oftmals mit ziemlich anspruchsvollen Kunden zu tun, die meist aus dem norddeutschen Raum kommen. Durch das Internet-Angebot des Unternehmens steigt in der letzten Zeit auch die Anzahl der Kunden deutschlandweit. Nicht weiter verwunderlich, denn CCL punktet zum Beispiel gegenüber der reinen Online-Konkurrenz mit einer sehr flexiblen Format- und Materialwahl und der Erfüllung von Sonderwünschen. Ausserdem verlässt kein Produkt das Haus, ohne dass der Chef persönlich noch einen prüfenden Blick auf das Endprodukt wirft, denn Frederik Möller legt grossen Wert auf perfekte Umsetzung und freut sich immer über ungewöhnliche Aufträge, die ihn herausfordern.

Bildunterschrift: Frederik Möller, Inhaber und Geschäftsführer von CCL Hamburg