Zünd-Spatenstich
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04.10.2019

Zünd baut Hauptsitz weiter aus

Die Flachbettcutter von Zünd sind weltweit gefragt. Die Technologiefirma wächst und braucht mehr Platz. In einer ersten Ausbauphase wird nun in einen Erweiterungsbau investiert.

Die Entwicklung der Zünd Systemtechnik AG in Altstätten ist eine Erfolgsgeschichte. Seit Karl Zünd 1984 die Unternehmung gegründet hat, ist sie kontinuierlich und nachhaltig gewachsen. Weltweit beschäftigt Zünd mit seinen neun Niederlassungen mehr als 400 Mitarbeitende. Über 200 von ihnen haben ihren Arbeitsplatz am Hauptsitz in Altstätten.

Um den steigenden Platzbedürfnissen gerecht zu werden, investiert Zünd in einer ersten Phase in einen Erweiterungsbau. Das dreistöckige Gebäude wird Platz bieten für die Bereiche Kundendienst, Forschung und Entwicklung. «Im Erdgeschoss entstehen Seminar- und Konferenzräume sowie eine Cafeteria für Mitarbeitende und Besucher», erklärte CEO Oliver Zünd beim Spatenstich. Die Ökologie hat für den Firmengründer Karl Zünd einen hohen Stellenwert. Sowohl die Gebäudefassade als auch die Umgebung werden begrünt. Dadurch werden mehr versickerungsfähige Oberflächen geschaffen. Die naturnahe Arealgestaltung ist die konsequente Fortsetzung der langjährigen Firmenphilosophie und bietet laut Karl Zünd weitere Vorteile: «Durch die natürliche Beschattung schafft sie ein angenehmes Klima und eine attraktive Begegnungszone im Innenhof.» Diesen Beitrag zum bewussten Umgang mit Ressourcen leistet die Zünd Systemtechnik AG aus Überzeugung. Zusätzlich stellt Karl Zünd fest, dass sich die Kunden je länger je mehr dafür interessieren, wie und wo ihre Maschinen produziert werden. Sprich sie verlangen einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Umwelt.

Weiterer Ausbau in Planung
Parallel zum Start der ersten Bauphase erfolgt die Planung für ein neues Montage- und Logistikgebäude. Der Zeitplan dafür ist ambitioniert. Ziel ist es, den Neubau 2022 zu beziehen. Gründe des grossen Platzbedarfs liegen in der Entwicklung der Cutter. «In unserer Anfangszeit war die Durchschnittsgrösse einer Maschine ein Quadratmeter. Heute sind sie um ein Vielfaches grösser. Und der Trend ist dahingehend, dass die Anlagen noch grösser werden», erklärt Oliver Zünd. Dies hat Auswirkungen auf die Platzbedürfnisse in allen Unternehmensbereichen.

Bildlegende:
Spatenstich bei der Zünd Systemtechnik AG in Altstätten (v.l.): Reto Züst (Leiter F&E), Antje Burgold (Immobilienmanagerin), Firmengründer Karl Zünd, CEO Oliver Zünd, Christoph Göldi (Architekt gpa), Carl Keel (Projekt AG), Jürg Tobler (Bauleiter gpa) und Joachim Hasler (Visiona AG).